Aus der letzten Krise nichts gelernt?

Aus der letzten Krise nichts gelernt?

Vielen deutschen Industrieunternehmen fehlt noch immer eine wachstumsfördernde global integrierte Supply Chain Management-Architektur.

Nachdem die letzte Krise durch abrupte Auftragseinbrüche die Supply Chain vieler Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt hat, führt mittlerweile ein großer Nachfrageschub zu hoher Kapazitätsauslastung und teilweise zu Lieferengpässen. Mangelhafte Forecast-Qualität und entstehende Bull-Whip-Effekte sind weitere Aspekte dieser Entwicklung. Die aufgrund der Krise weiter verschlankte Supply Chain bietet vielfach keine kurzfristigen Reserven und trägt zu einer schlechten Lieferperformance bei. Überlagert wird dies noch von der Unsicherheit über die weitere Marktentwicklung. Neben konjunkturellen Faktoren beeinträchtigt der durch die Krise verursachte Preisverfall in vielen Segmenten die Kundenloyalität und ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor für den künftigen Absatz.

Marktsituation

Parallel zu dieser Entwicklung ist in den letzten Jahren die Anzahl globaler Kunden gestiegen und die Lieferantenbasis erweitert worden. Dadurch ergibt sich eine wesentliche Erhöhung der Supply Chain-Komplexität. Es ist davon auszugehen, dass dieser Trend in der Zukunft sogar noch zunehmen wird. Die verflochtenen Strukturen internationaler Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsnetzwerke erzeugen erhebliche Schwierigkeiten bei der Synchronisierung von Supply und Demand. Unternehmen haben während der Krise hauptsächlich Kosten reduziert, anstatt gezielt in neue Fähigkeiten und verbesserte Management-Ansätze zu investieren. Dadurch wurde das Risiko von Ausfällen einzelner Elemente der Lieferkette erhöht.

Unsere Leistungen

BearingPoint berät Kunden bei der optimalen Koordinierung ihrer Supply Chain für zukünftiges Wachstum. Unser Fokus liegt auf den Kernbereichen:

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• Erhöhung der Transparenz globaler Marktentwicklungen, Bestände und Produktion
• Einführung von Planungsprozessen für Einkauf, Produktion und Vertrieb
• Einführung von Pull-Prinzipien bei der Nachversorgung

Unser Vorgehensmodell erhöht die Synchronität der Supply Chain unserer Kunden in den Phasen Stabilisierung, Flexibilisierung, Synchronisierung in aufeinander aufbauenden Schritten.

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