Excellence in Demand Planning Study 2015

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Großes Potenzial bei besserer Anpassung der Absatzplanung an die Marktanforderungen

Neue BearingPoint-Studie zeigt: Die meisten Unternehmen erhalten keine ausreichenden Bedarfssignale im Vorfeld

Frankfurt am Main, 8. Oktober 2015 – Die neue BearingPoint-Studie „Exzellenz in der Absatzplanung“ basiert auf den Ergebnissen einer Umfrage unter 168 Unternehmen, die zu ihren Werkzeugen und Methoden in der Absatzplanung befragt wurden. Laut Studie gehen die Befragten davon aus, dass die Bedeutung der Absatzplanung in Zukunft weiter steigen wird. Jedoch müssen ihre Unternehmen bessere Planungsmethoden einsetzen: weniger als die Hälfte (45 Prozent) der Befragten sind der Meinung, dass ihr Planungsprozess realistische Ergebnisse liefert.

Matthias Loebich, Partner bei BearingPoint und globaler Leiter für den Bereich Production Industries, kommentiert die Ergebnisse: „Aus der Studie geht hervor, dass die meisten Unternehmen eine effiziente Absatzplanung auf Basis einer verbesserten internen und externen Zusammenarbeit einführen müssen. Dazu gehören geeignete IT-Anwendungen zur Erkennung der jeweiligen Bedarfssignale sowie der Einsatz neuer Prognosemethoden zur Bestimmung ihrer Geschäftsentwicklung.“

Trotz des ungebrochenen Trends zur Digitalisierung, mit dem auch die Nutzung von Prognoseverfahren und Analysemethoden wie Big Data zur Massenverarbeitung von Kundendaten verbunden ist, stellt Excel immer noch das am häufigsten verwendete Planungstool im Bereich der Absatzplanung dar. Fast die Hälfte der Studienteilnehmer gibt an, dass ihr Unternehmen entweder Excel oder Excel mit durch Add-Ins erweiterten Funktionen verwendet. Die Leistungsfähigkeit der Planungstools erzielt eine recht hohe Zufriedenheit (55 Prozent sind zufrieden), ebenso die Verfügbarkeit aktueller und historischer operativer Daten (72 Prozent). Nur 42 Prozent der Teilnehmer aber sind der Meinung, dass ihre Tools die Planungsanforderungen erfüllen, und lediglich 35 Prozent stufen die Benutzerfreundlichkeit der Tools als gut ein.

Nur 29 Prozent der Befragten bezeichnen ihre Absatzpläne als genau, also mit nur geringen Abweichungen zwischen prognostizierten und tatsächlichen Werten. Die Mehrheit der Studienteilnehmer (55 Prozent) gibt zudem an, Bedarfssignale nicht rechtzeitig zu erhalten, wobei nur 19 Prozent in der Lage sind, Alternativszenarien zu erstellen und zu evaluieren. Lediglich 4 Prozent der Befragten verwenden statistische Auswertungen mit externen Indikatoren als vorrangige Methode zur Absatzprognose. Dies könnte ein wesentlicher Grund dafür sein, dass nur ein Drittel der Befragten mit ihrer Planungsgenauigkeit zufrieden sind.

Über die Studie

Befragt wurden Unternehmen aller Größen, wobei die Hälfte (48 Prozent) einen Jahresumsatz von mehr als 1 Mrd. Euro ausweist. Die Studie wurde über verschiedene Industriebranchen hinweg durchgeführt, wobei die Teilnehmer in erster Linie in den Bereichen Industrieprodukte (37 Prozent), Konsumgüter (32 Prozent) und Automobil (16 Prozent) tätig sind.

Die Studienergebnisse erhalten Sie hier:

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